Anreise

 

Buenos Aires ist das Portal nach Argentinien. Auf dem Luftweg ist die Stadt leicht über den Flughafen Ezeiza ca. 35km südlich des Stadtzentrums zu erreichen. Auf diesem modernen Flughafen landen alle internationalen Flüge nach Argentinien, unter anderem die Lufthansa Flüge aus Frankfurt. Am Ezeiza Flughafen stehen den Reisenden alle nötigen Räumlichkeiten und Services zur Verfügung, darunter auch ein Internetcafé und W-LAN. In das Stadtzentrum kommt man am besten mit den Shuttlebussen der Linie Manuel Tiende León. Von Montag bis Freitag fahren die Busse von 6 Uhr bis 24 Uhr täglich in die Stadt. Die Fahrt, für die man 40-45 Pesos bezahlt, dauert ungefähr 40 Minuten, kann sich aber je nach Verkehrslage in die Länge ziehen. Eine andere Möglichkeit in die Stadt zu gelangen ist das Ezeiza Flughafentaxi für ca. 100 Pesos.

 

 

Die nationalen Flüge starten und landen jedoch in der Regel beim Aeroparque Jorge Newbery unweit des Stadtzentrums von Buenos Aires. Die Fahrt in das Stadtzentrum von Buenos Aires ist dementsprechend deutlich kürzer und billiger. Mit den Linien 33 und 45 kann man sehr preiswert fahren, für den Manuel Tienda León Shuttlebus zahlt man noch 15 Pesos. Generell wird davon abgeraten sich einen eigenen Mietwagen zu besorgen, da im Straßenverkehr von Buenos Aires größtenteils Anarchie herrscht.

 

Ein ganz besonderes und entspanntes Transportmittel, um nach Brasilien zu kommen, wäre eine Kreuzfahrt, die man auch mit anderen Zielen in Mittel- und Südamerika verbinden könnte.

 

Fortbewegung vor Ort

 

Straßenbahn / Metro

Die Straßenbahn bzw. Metro in Buenos Aires nennt sich Subte, abgeleitet vom spanischen Wort "subterráneo". Zur Rush Hour kann es hier sehr eng und warm werden, wenn die vielen Millionen Porteños nach Hause oder zur Arbeit fahren. Insgesamt stehen in der Stadt 6 Linien zur Verfügung. Die Linien C und H verbinden den Norden und Süden der Stadt während die anderen 4 Linien zwischen dem Westen und Norden der Stadt in verschiedenen Bezirken verkehren. Eine siebte Linie, die Linie P, befindet sich fernab der Interessenspunkte im Südwesten der Stadt. Eine Fahrt kostet nur 1,10 Pesos, da die Schlangen an den Schaltern und Automaten aber sehr lang sein können, empfiehlt es sich direkt ein Multiticket zu kaufen. Bei längeren Aufenthalten lohnt sich eine wiederaufladbare Mondero Karte.

 

Es ist wichtig zu wissen, in welche Richtung man fahren will, bevor man die Drehkreuze passiert. An vielen Stationen ist das gleichbedeutend mit der Wahl der Linie und der Richtung, in die man fährt. Also vorher schlau machen, um Irrfahrten und unnötig gekaufte Tickets zu vermeiden.

An Werktagen fahren die Züge quasi alle 5 Minuten von 5 Uhr bis 22 Uhr. Am Wochenende werden die Linien aber nur zwischen 8 Uhr und 22 Uhr betrieben und unter Umständen muss man auch eine Weile auf den nächsten Zug warten.

 

Zug

Für die Fortbewegung im Stadtzentrum und für Besucher der Stadt ist der Zug nicht unbedingt geeignet. Die Züge verbinden Buenos Aires mit seinen zahlreichen Vororten und weniger mit den für Besucher attraktiven Stadtteilen. Dennoch ist der Zug ideal für den ein oder anderen Ausflug in das Umland von Buenos Aires, besonders zu empfehlen ist die Panoramalinie entlang des Río de la Plata nach Norden. Die wichtigsten Bahnhöfe in Buenos Aires sind problemlos mit der Subte zu erreichen.

 

Bus

Das Bussystem in Buenos Aires ist äußerst komplex, funktioniert aber so, wie es ist. Für Besucher ist es am besten den "Guía T", einen Busguide, für nur 8 Pesos zu kaufen. Hier sind alle Buslinien der Stadt mit ihren Nummern eingetragen. Die meisten innerstädtischen Fahrten kosten lediglich 1,25 Pesos und bis auf ein paar Ausnahmen sind die Linien auch die Nacht hindurch in Betrieb. Ein Tipp für alle, die zum ersten Mal nach Buenos Aires reisen: die Busfahrer nehmen in der Regel keine Scheine als Zahlungsmittel an, man sollte also immer gucken, dass man ein bisschen Wechselgeld in den Taschen hat.

 

Taxi

Taxi fahren an sich, als Alternative zum eigenen Mietwagen, ist kein Problem in Buenos Aires. Gerade als Fremder muss man bei der Wahl des Taxis aber vorsichtig sein. Generell sagt man, dass nur als offiziell ausgewiesene Taxen und die von privaten Unternehmen, welche man über eine Zentrale rufen kann, genutzt werden sollten. Offizielle Taxen sind an dem Schild auf dem Dach und den Schriftzügen an den Seiten des Wagens erkennbar. Zwar nehmen Taxifahrer Scheine als Zahlungsmittel entgegen, aber wenn man mit einem großen Schein zahlt, kann es vorkommen, dass man davon gar nichts zurückbekommt. Also lieber die kleineren Scheine zum Zahlen nehmen.